Literaturbüro Lüneburg e.V.
Am Ochsenmarkt 1a | 21335 Lüneburg
Telefon: 04131-3093687 | Fax: 04131-3093688
Öffnungszeiten: montags bis freitags von 9.00 bis 12.30 Uhr
 
 Di, 3. September 2019
19.30 Uhr
Heinrich-Heine-Haus
Eintritt: € 9,- / 7,- ermäßigt

Karten:
- Literaturbüro Lüneburg:
  04131-3093687
- Lünebuch
- Bücher Am Lambertiplatz

Restkarten gratis für Studierende

Abholung: Ab eine halbe Stunde
vor Beginn der Veranstaltung

Veranstalter:
Literaturbüro Lüneburg

Heinrich-Heine-Stipendium:
Tandem-Lesung


Isabelle Lehn und Gunther Geltinger

Von September bis November lebt Isabelle Lehn als Heinrich-Heine-Stipendiatin in Lüneburg. Die 1979 geborene Autorin studierte Rhetorik, Ethnologie und parallel am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2016 erschien ihr Debütroman „Binde zwei Vögel zusammen“. Dieses Jahr folgte der Roman „Frühlingserwachen“. Darin schreibt Isabelle Lehn über eine Schriftstellerin namens Isabelle Lehn. Sie ringt mit gesellschaftlichen Erwartungen, Depressionen und einem unerfüllten Kinderwunsch. Um ihre Grenzen zu testen, setzt sie ihre Psychopharmaka ab oder stürzt sich in Alkoholexzesse. Poetisch, selbstironisch und umwerfend offen spielt die Autorin mit den Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit. Zu welchen Teilen das Buch autobiographisch ist, lässt Isabelle Lehn offen. Gerade diese Unklarheit macht für sie den Reiz des Romans aus.

Gunther Geltinger war 2011 Heine-Stipendiat. Sein Debütroman „Mensch Engel“ erschien 2008 bei Schöffling, sein zweiter Roman, „Moor“, 2013 im Suhrkamp Verlag. Sein aktuelles Buch „Benzin“ handelt von Vorurteilen, Vertrauen und Verrat. Geltinger erzählt darin von Vinz und Alexander, die zur Rettung ihrer Beziehung einen Roadtrip durch Südafrika unternehmen. Vinz hofft außerdem auf eine Idee für seinen neuen Roman. Doch das Paar wird in die Widersprüche des Landes gezogen, in dem Armut und Wohlstand aufeinanderprallen und Homosexualität als Tabu gilt. Als sie einen Schwarzen anfahren, verschärfen sich die Spannungen. Geltinger, 1974 in Erlenbach am Main geboren, lebt und arbeitet in Köln.

Tomasz Kurianowicz war Kulturredakteur bei ZEIT ONLINE, heute schreibt er als freier Autor v.a. für das Feuilleton der ZEIT.


Die Lesungen der Heinrich-Heine-Stipendiaten werden von der Sparkassenstiftung Lüneburg gefördert.